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Den ConSozial-Wissenschaftspreis 2006 wurde am 8.11. 2006 von Bayerns Sozialministerin Christa Stewens verliehen. Nach ihrer Eröffnungsrede zu Deutschlands größter Sozialmesse zeichnete sie die Münchner Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Annemarie Gerzer-Sass aus. Stewens würdigte damit das von Gerzer-Sass entwickelte Modell zum Transfer von Familienkompetenz in die Wirtschaft und in die berufliche Praxis. „Frau Gerzer-Sass leistet mit ihrem Modell einen wertvollen Beitrag dafür, dass den in der Familie erworbenen Fähigkeiten im Rahmen der Personalentwicklung ein größeres Gewicht zukommt“, strich Stewens in ihrer Ansprache für die Trägerin des ConSozial- Wissenschaftspreises heraus. Sie selbst sei Mutter von sechs Kindern und habe viele Fähigkeiten, die ihr in der Politik zugute kommen, in der Familie erworben. Die hochkarätig besetzte Jury begründete ihre Entscheidung damit, daß mit dem Projekt der Kompetenzbilanz ein Instrumentarium geschaffen wurde, das in Zukunft starken Einfluss auf den Bereich des Personalwesens in allen wirtschaftlichen Bereichen haben kann, wobei sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer an den Vorteilen partizipieren. Das Instrument der Kompetenzbilanz hat bereits in etlichen Institutionen und Firmen praktische Anwendung gefunden. Annemarie Gerzer-Sass habe einen Modell entwickelt, das hier ansetzt und darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer familienbewussten Firmenkultur in Deutschland leiste. Das Foto zeigt v.l.n.r.: Ministerin Christa Stewens, Prof. Dr. Karin Luckey, Preisträgerin Annemarie Gerzer-Sass, Preisstifterin Sandra Loew WISSENSCHAFTSPREIS ![]() Angebote für Menschen ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitarbeiter ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |